R wie Reverse Stamping – Jasmins LACKphabet

Hallo ihr Lieben,

es ist Montag, es ist LACKphabet-Zeit ♥
Heute möchte Jasmin über das R wie Reverse Stamping reden – also dann, auf gehts!

Was ist ein Reverse Stamping?
Im Gegensatz zum normalen Stamping (bei dem die feinen Motive direkt auf den Nagel übertragen und dort eventuell noch „von vorne“ ausgemalt werden) wird bei einem Reverse Stamping zuerst das Motiv „von hinten“ ausgemalt und dann auf dem Nagel platziert.

Was brauche ich für ein Reverse Stamping?
Nun, zunächst einmal natürlich die Stamping-Basics: eine Stampingplatte, Stampinglack, Scraper und einen Stempel. Darüber hinaus noch weitere Lackfarben eurer Wahl, kleine Dottingtools oder Nailartpinsel sowie optional eine Nailartmatte.

LACKphabet_Reverse Stamping_Material

Und wie geht ein Reverse Stamping?
Nun, ein Reverse Stamping kann man auf zweierlei Art machen. Im Folgenden zeige ich euch beide Wege anhand des selben Motivs von der MoYou London Scandi 08-Platte.

Als Ausgangsbasis für das kleine Tutorial habe ich meine Nägel mit essies Coconut Cove vorlackiert.

LACKphabet_Reverse Stamping_Coconut Cove

Starten wir mit der ersten Option: der Stempel-Variante.
Hierfür nehmt ihr mit eurem Stamper zuerst das Motiv von der Platte auf.

LACKphabet_Reverse Stamping_Stempel_01

Nun greift ihr zu den Farben eurer Wahl – in meinem Fall waren das Off Tropic sowie Turquoise&Caicos von essie – und malt „von hinten“ euer Motiv mit Hilfe von Dotting Tools oder kleinen Nailartpinsel aus.

LACKphabet_Reverse Stamping_Stempel_02LACKphabet_Reverse Stamping_Stempel_03

Lasst die Lacke kurz im Anschluss kurz trocknen. Nun könnt ihr das ausgemalte Motiv einfach direkt mit dem Stamper auf den Nagel drücken.

LACKphabet_Reverse Stamping_Stempel_04

Wer sich das nicht traut, kann die Lacke auch länger trocknen lassen und danach eine dünne Schicht transparenten Nagellack darüber geben. Sobald auch dieser trocken ist, kann man das kleine Decal vom Stamper abziehen und analog der Matten-Variante auf dem Nagel anbringen.
Zum Schluss mit Topcoat versiegeln. Hier müsst ihr allerdings aufpassen, damit euer Motiv nicht verschmiert 🙂

Die zweite Herangehensweise ist die eben schon erwähnte Matten-Variante.
Dafür pinselt ihr etwas transparenten Nagellack auf eure Silikonmatte (bzw alternative Unterlage wie zB eine Klarsichtfolie) und lasst diesen trocknen. Dieser Schritt ist optional, allerdings lassen sich (aus meiner Erfahrung heraus) nicht alle Stampinglacke direkt auf die Matte stempeln, daher ist diese „Klebeschicht“ meiner Meinung nach besser. Außerdem kommt euch das nachher noch zu gute 😉

LACKphabet_Reverse Stamping_Matte_01

Danach könnt ihr darauf euer gewünschtes Stampingmotiv übertragen und kurz trocknen lassen.

LACKphabet_Reverse Stamping_Matte_02

Malt nun euer Stampingmotiv mit den gewünschen Farben aus.

LACKphabet_Reverse Stamping_Matte_03LACKphabet_Reverse Stamping_Matte_04

Dies lasst ihr nun gut trocknen, damit euch das Stampingdecal nicht kaputt geht (wie ihr gleich sehen könnt, war ich zu ungeduldig und habs etwas vermasselt). Je nachdem, ob ihr euer Motiv spiegelverkehrt nehmen könnt (bei meinem Motiv ist das kein Problem) müsst ihr jetzt nochmal eine dünne Schicht transparenten Lacks auftragen und wieder trocknen lassen. Im Anschluss löst ihr das kleine Kunstwerk vorsichtig von der Matte und schneidet eventuell überstehende Reste des transparenten Lackes einfach ab.

LACKphabet_Reverse Stamping_Matte_05

Nun kommt es darauf an, wie gut eure Basisfarbe schon getrocknet ist. Entweder haftet das kleine Decal von selbst schon sehr gut auf eurem Nagel, dann könnt ihr es jetzt vorsichtig, aber fest andrücken. Anderenfalls tragt einfach eine dünne Schicht transparenten Lackes auf, in der ihr dann das Decal platziert.

LACKphabet_Reverse Stamping_Matte_06

Je nachdem, wie groß euer Reverse Stamping ist (das geht natürlich auch als Fullcover!) müsst ihr nun noch mal mit einer kleinen Nagelschere (verletzt euch dabei bitte nicht!) sowie CleanUp-Pinsel und Nagellackentferner anrücken, um die Ränder ordentlich zu säubern.

LACKphabet_Reverse Stamping_Matte_07

Im Anschluss wird alles nochmal mit Topcoat versiegelt – hier kommt es euch zugute, wenn ihr bereits eine dünne Schicht transparenten Lacks auf eurem Reverse Stamping habt, da jetzt die Gefahr des Verschmierens deutlich geringer ist.

 

 

LACKphabet_Reverse Stamping_01LACKphabet_Reverse Stamping_02LACKphabet_Reverse Stamping_03LACKphabet_Reverse Stamping_04LACKphabet_Reverse Stamping_05

Ich hoffe, euch hat mein kleiner Ausflug zu den Reverse Stampings gefallen? Welche Variante bevorzugt ihr? Oder habt ihr euch noch nie an ein Reverse Stamping gewagt?

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7 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ich bin absoluter Verfechter der Mattenmethode. Ich mach dann nämlich direkt 10 Decals oder mehr (falls mal was kaputt geht). Für die Stempelmethode habe ich nämlich zu wenig Stempel, da ich meist mindestens 3 Finger pro Hand mache 😀
    Das Ausmalen der Decals hat auch etwas beruhigendes, wie früher im Malbuch.
    Und das cleane Design gefällt mir nicht nur, weil du Grün genommen hast ♥

    Gefällt 1 Person

    1. Steffy sagt:

      Haha, mich hat das Motiv sehr an ein Blatt erinnert, da war Grün natürlich die erste Wahl 🙂
      Für kleine Sachen nehme ich gerne Stamper, von den ClearStampern habe ich so 2-3 Stück. Aber für eine volle Maniküre würde ich wohl auch eher die Matte nehmen 🙂

      Gefällt mir

  2. lackvomland sagt:

    Mir geht’s wie Laura, ich bin auch ganz klar Typ Matte und mache immer direkt ein paar Varianten mehr, dann habe ich ein paar Decals zur Auswahl und kann die gelungensten raussuchen 🙂
    Danke für den tollen Ausflug ♥

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    1. Steffy sagt:

      Na aber gern 🙂

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  3. Melli sagt:

    Hey,

    das hast du toll erklärt. So kann es auch ein Leihe gut nachmachen. Danke.

    Lieben Gruß

    Melli

    Gefällt 1 Person

    1. Steffy sagt:

      Hallo Melli,
      freut mich wenn es dir gefallen hat 🙂

      Liebe Grüße,
      Steffy

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